• Annette Wagner

Weihnachten naht...


...und was gibt es als Geschenk? Es gibt ja 1001e Möglichkeit etwas zu verschenken, aber für Tierfotografen, Zoofotografen und alle Viecherverrückten, kann es schon etwas spezielles sein. Darum geb ich jetzt auch mal ein paar Tipps für die passenden Geschenke (gibt ja noch nicht genug...Tippgeber...mein ich...)


Bücher

Wer gerne Greife und Eulen fotografiert und irgendwie das Gefühl hat noch nicht wirklich alles zu können, der findet bei Tanja Brandt genau das richtige.

Mein Liebling ist das Buch "Eulen und Greifvögel fotografieren". Tanja Brandt erklärt alles zum Thema Fotografie von bewegten Flugobjekten...und zu Portraits von mehr oder weniger stillsitzenden Flügelwesen.

Sie schreibt locker, witzig und ohne jede "Klugscheißerattitüde". So kann sich jeder etwas von den Tipps abschauen, ohne sich einen Zacken aus der Krone zu brechen. Ihre Bücher gehören zu den wenigen Büchern mit vielen Bildern, bei denen einem was entgeht, wenn man den Text nicht liest. Selbst wenn man wirklich schon alles zum Thema Fotografie von geflügelten Wesen wissen sollte.


Manchmal ist man irgendwie unzufrieden mit den eigenen Bildern oder man sucht nach neuen Ausdrucksformen oder fragt sich, warum alle irgendwie "bessere" Bilder machen, wie man selber. Bücher von Daan Schoonhoven aus der "Praxisbuch" Reihe können da unter Umständen weiterhelfen. Z.B. das Praxisbuch Kreative Naturfotografie zeigt einem viele neue Blickwinkel und Möglichkeiten auf. Es ist kein "tolle Fotos Backbuch" sondern ein Augenöffner und Nachdenkbuch.



Harpyienfänge - Tiergarten Nürnberg

Zubehör

Tragesysteme für Kameras sind natürlich immer Geschmackssache. Wer jedoch gerne ohne Einschränkungen fotografiert und trotzdem seine Kamera sicher am Körper tragen will, der sollte sich mal das Spiderholster ansehen. Ich trage damit seit mehreren Jahren ein bis zwei Kameras und mache das Tragesystem meist an der Objektivschelle der angesetzten Optiken fest.

Damit kann man sicher und Problemlos auch ein 200-500 Zoomobjektiv mit Kamera und Batteriegriff transportieren. Und das System ist wirklich sicher...leider...das weiß ich, seit ich einmal damit gestürzt bin. Es hat gehalten, die Kamera leider nicht (bei einem anderen System hätte ich mir die Rippen gebrochen, da war eine kaputte Kamera noch irgendwie das kleinere Übel).

Das System ist nicht billig, hält aber über Jahre. Ich würde mich immer wieder dafür entscheiden. Eine gute Ergänzung dazu ist übrigens eine Handschlaufe an der Kamera, damit man die Kamera gut im Griff behält, wenn man sie aus dem Holster nimmt.

Das System eignet sich für schlanke und für weniger schlanke (jaaaa...das kann ich aus Erfahrung bestätigen) Menschen und für alle, die Tragesysteme mit schrägen Brustgurten nicht mögen. Wer mit dem Auto unterwegs ist, kann sich mit diesem System sogar den Fotorucksack sparen.


Krähe gegen Adlerterzel Adonis - Tierpark Hellabrunn

Werkzeuge

Wenn man nicht "nur" Bilder macht, sondern diese auch bearbeiten will, braucht man dafür allerlei. Neben den Marktführern von Adobe, für die man ein Abo auch zu Weihnachten verschenken kann, gibt es inzwischen weitere Anbieter, die ebenfalls gutes liefern.


Mein momentaner Liebling ist Topaz Labs und hier besonders das Tool A.I. Clear. Wenn man Bildrauschen nicht mag und trotzdem die Schärfe erhalten will, ist dieses Tool Gold wert. In der Regel liefert die automatische Bearbeitung schon tolle Ergebnisse, die man gar nicht mehr weiter verbessern muss. Auch Clarity, Details und Glow sind tolle Hilfen für die Bearbeitung.

Man kann Topaz Labs als PlugIn für Photoshop oder Lightroom nutzen oder direkt damit seine Bilder bearbeiten. Ich nutze es fast ausschließlich über Photoshop und weiß gar nicht mehr, wie ich ohne jemals Bilder bearbeiten konnte.


Photoshopanwender, die sich für Farbeffekte interessieren, kann man mit Color Effects CC sicher eine Freude machen. Dabei sollte man sich nicht davon ablenken lassen, dass die Looks vornehmlich für Menschenportraits gedacht sind. Auch bei Naturbildern lassen sich die Looks gut verwenden, vor allem weil sie sich problemlos bearbeiten und anpassen lassen. So kann man auch mit der Zeit lernen, wie man selbst solche Farb Looks erzeugt.


Ronda - Tierpark Hellabrunn

Patenschaft

Ja, eine Patenschaft kann man auch verschenken. Für das Lieblingstier und um den Lieblingszoo zu unterstützen. Jeder Zoo hat bei Patenschaften seine eigenen Regeln. Es gibt Zoos die nur Patenschaften für Tierarten zulassen oder solche, bei denen man auch eine Teilpatenschaft erwerben kann. Meist sind die Patenschaften auf ein Jahr beschränkt bzw. man kann die Zeit für die man die Patenschaft erwerben möchte frei wählen.

Wo es individuelle Patenschaften für ein bestimmtes Tier gibt, muss man aber in der Regel mit einer Ausgabe rechnen, die schon zu den XXL Weihnachtsgeschenken gehört. Nach oben ist da alles möglich. Damit ist dann bei einem Jungtier oft das Recht auf die Namensvergabe verbunden und wo es möglich ist, kann man dann sein Patentier auch wirklich kennen lernen.

Aber bei vielen Zoos geht es schon bei rund 50.-€ los, zumal da, wo es auch Teilpatenschaften gibt.


Wenn die Partnerin oder der Partner nicht so Fotoverückt ist, aber Tiere mag, ist eine Patenschaft vielleicht ein gutes Argument um eine bestimmten Zoo doch etwas öfter zu besuchen...


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